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Freiwilligen Dienst Wie geht das eigentlich?

Wie ein Freiwilligendienst in Deutschland funktioniert, wollte Julia Sommer, Mitarbeiterin im Bildungsprojekt CHANCE des DRK Kreisverbandes Landkreis Konstanz von Ruth Frackenpohl, Mitarbeiterin im FSJ-Regiobüros Bodensee des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuzes wissen und so kamen auf dem gemeinsamen Büroflur ins Gespräch. Als Regionalkoordinatorin im FSJ Regionalbüro Bodensee ist Ruth Frackenpohl seit fünf Jahren Ansprechpartnerin für alles rund um das Thema Jugendfreiwilligendienste in Deutschland. 

Das EU-Projekt CHANCE richtet sich an Eltern mit Migrationshintergrund und Julia Sommer steht in diesem Zusammenhang mit sogenannten „Elternmentorinnen“ aus Konstanz in Kontakt. Die Mentorinnen treffen sich regelmäßig und informieren sich über das deutsche Bildungssystem und Möglichkeiten für junge Menschen im Übergang von Schule in den Beruf. Diese Informationen tragen sie - übersetzt in die jeweilige Muttersprache - in die verschiedenen Elternkreise in Konstanz weiter. Schnell entstand aus dem „Flurgespräch“ die Idee, eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Freiwilligendienste zu planen, die im vergangenen Oktober in der Rettungswache Konstanz stattfand. Insgesamt acht Mentorinnen nahmen den Termin wahr. Dabei hatten sie die Möglichkeit, sich über die Freiwilligendienste „Freiwilliges Soziales Jahr“ und „Bundesfreiwilligendienst“ zu informieren und hatten Gelegenheit, die ver-schiedensten Fragen zu stellen: Warum macht man in Deutschland einen Freiwilligendienst? Wie sind eigentlich die Rahmenbedingungen (Taschengeld, Versicherung etc.) im FSJ / BFD? Was ist die Motivation der Jugendlichen und welche Vorteile haben sie? Gibt es Voraussetzungen, um einen Freiwilligendienst in Deutschland zu absolvieren? Welche Einrichtungen und Aufgabenfelder für Freiwillige gibt es? Wer ist Ansprechpartner für die Freiwilligen bei Fragen und Problemen? 

Bei der Veranstaltung konnten Anregungen und Informationen transportiert und neue Kontakte geknüpft werden. Die Mitarbeiterinnen hoffen, dass dies ein erster Schritt war, künftig mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund und deren Eltern zu erreichen und ihnen den Zugang zum Bildungsangebot der Jugendfreiwilligendienste zu ermöglichen.

28. November 2014 09:28 Uhr. Alter: 3 Jahre