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Ansprechpartner

Stefanie Huber

Bereitschaftsleiterin

Friedhofstraße 8
77948 Friesenheim

Einsatzgruppe SAN

Unsere Einsatzgruppe SAN unterstützt den Rettungsdienst bei Großschadensereignissen. Ab der MANV (Massenanfall Verletzter) Stufe I wird unsere SAN Einheit von der Integrierten Leiststelle (ILS) über den zuständigen Einsatzleiter vom Dienst (EvD) alarmiert.

Foto: Gruppe von DRK-Helfern mit Rettungsausrüstung
Foto: R.Geissler / DRK Friesenheim

Das bedeutet: Wenn bestimmte Einsatzstichworte (z.B. Gebäudebrand) bei einer Medlung auf der Integrierten Leitstelle des Ortenaukreises angelegt werden, wird automatisch der Einsatzleiter vom Dienst, des DRK Kreisverbandes Lahr, alarmiert. Dieser entscheidet, nach Rücksprache mit der Leitstelle, welche weiteren Einheiten alarmiert werden.

 

Die Einsatzgruppe SAN beginnt mit der Versorgung der Patienten vor Ort in sehr enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Notärzten.

Die Einsatzkräfte führen entsprechende lebenserhaltende Basismaßnahmen durch, wie z.B. Herz-Lungen-Wiederbelebung, Lagerung des Patienten, Betreuung, blutstillende Maßnahmen usw.

Im weiteren Verlauf und je nach Einsatzlage, betreut die Einsatzgruppe unverletzte Betrofffene, organisiert mithilfe anderer Fachdienste und Gruppen die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort oder in einer Notunterkunft.

Die Einsatzgruppe ist zusammen mit der Einsatzleitung für die Registrierung und Erfassung der Verletzten und Betroffenen verantwortlich.

Der Einsatzgruppe SAN stehen zwei Rettungswagen mit kompletter Notfallausrüstung, sowie ein MTW mit weiteren Notfalltaschen zur Verfügung. Die Ausrüstung besteht aus:

  • Notfall-Taschen und Notfall-Rucksäcke
  • Blutdruckmessgeräte + Stethoskope
  • manuelle und automtischen Absaugmöglichkeiten
  • Beatmungsbeutel + Masken Gr. 3 + 5
  • Beatmungsgerät
  • zwei EKG Monitoren mit Defibrillator
  • zwei Schaufeltragen und Vakuum Matratzen
  • weitere Vakuum Schienen für Extremitäten
  • Rettungsdecken, Wolldecken
  • Verbandmaterial
  • (Kleider-)Schere
  • Einmalhandschuhe
  • erweiterete Diagnostik, wie Pupillenleuchte, Reflex Hammer
  • HWS-Immobilisation (Stifneck variabel)
  • Blutzucker-Messgeräte
Foto: Sanitäterin trägt Notfallrucksack
Foto: R.Geissler / DRK

Ausbildung

Die mindest-Ausbildung umfasst einen Erste Hilfe Kurs mit 8 Doppelstunden und eine Fachdienstausbildung Sanitätsdienst, plus zusatzausbildung MegaCode Training und Frühdefibrillation.

Die meisten Mitglieder der Einsatz Gruppe verfügen zusätzlich über eine rettungsdienstliche Basisausbildung und sind Rettungshelfer oder -sanitäter. Drei Mitglieder unserer Einsatzgruppe sind Rettungsassisten.

 

 

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